Der Musikindustrie geht es so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr und Streaming ist ein wichtiger Grund dafür. Stell dir Spotify wie eine Kombination aus Radio und Plattenladen vor, nur ohne deren Einschränkungen.
Über das Radio erreichen Künstler*innen viele Hörer*innen. Doch die Rotation ist begrenzt, wodurch Künstler*innen den Durchbruch nur sehr schwer schaffen. In manchen Märkten werden Künstler*innen zudem nicht bezahlt, wenn ihre Musik gespielt wird.
Zwar profitieren Künstler*innen in Plattenläden von hohen Verkaufspreisen, doch physische und digitale Verkäufe generieren nur im Moment des Kaufs Einnahmen. Es handelt sich um einmalige Transaktionen durch kaufbereite Fans. Das bedeutet jedoch auch: Einnahmen fließen weder bei jedem einzelnen Hördurchgang noch entstehen langfristige Erlöse, wenn Fans einen Song Monate oder Jahre später erneut abspielen. Ein weiterer Nachteil ist die begrenzte Kapazität im Einzelhandel. Physische Plattenläden können schlichtweg nicht das Sortiment aller Künstler*innen führen.
Streaming löst beide Probleme. Deine Superfans können deine Musik rauf und runter hören und andere Hörer*innen entdecken deine Musik zum ersten Mal. Außerdem generiert jede Wiedergabe Umsatz. Anstatt sich auf einen Single-Kauf während des ersten Veröffentlichungszeitraums zu verlassen, können Künstler*innen über Jahre hinweg Einnahmen erzielen, da Fans nach und nach ihre Musik streamen. Beide Arten des Streamings generieren Einnahmen für dich, sowohl von Fans, die für Spotify Premium zahlen, als auch von Werbetreibenden, die unseren kostenlosen Dienst finanzieren. (Wir haben mehr als 290 Mio. Premium Nutzer*innen und mehr als 60 % der Erstabonnent*innen nutzen zuerst den kostenlosen Dienst und upgraden dann.)
Als Spotify 2008 gestartet wurde, hatte Musikpiraterie die weltweite Musikindustrie fast halbiert – von 24 Mrd. $ im Jahr 1999 auf 13 Mrd. $ im Jahr 2014.
Seitdem hat Streaming der Musikbranche wieder auf die Beine geholfen. Die Auszahlungen von Spotify an die Musikindustrie belaufen sich inzwischen auf fast 70 Milliarden $.
Heute ist die Branche auf 29,6 Mrd. $ gewachsen und hat damit den Höchststand von 1999 weit übertroffen. Außerdem sind mehr Künstler*innen erfolgreich als je zuvor. Der Lizenzzahlungspool wird immer größer und damit auch die Zahl der Künstler*innen, die mit ihrer Musik nachhaltige Karrieren aufbauen.
* Alle Aussagen zu den IFPI-Daten auf dieser Website stellen Spotifys Interpretation der Daten, Forschungsmeinungen oder Standpunkten dar, die im IFPI Global Music Report im März 2025 veröffentlicht wurden, und wurden nicht von der IFPI geprüft. Jede IFPI-Publikation gilt zum ursprünglichen Veröffentlichungsdatum, nicht zum Datum dieses Berichts (11. März 2026).